Herbstfahrt Luxemburgische Schweiz

Heute Morgen sind wir um 06:45 Uhr aufgestanden und haben die Sachen zusammen geräumt. Nach dem Affenrollen-Rollen frühstückten wir schnell und gingen mit Gepäck zu unserem Bulli mit den hübschen orangen Blinkern auf dem Dach, wo uns eine Überraschung erwartete: Die Scheiben waren zugefroren, woraufhin wir erstmal kratzen mussten. In Trier mussten wir dann erstmal den Bahnhof suchen, den wir glücklicherweise sogar fanden. Wir vier stiegen aus und suchten nach unserem Bus nach Echternacherbrück, der schon am Bahnhof wartete. Nach einer Stunde Fahrt kamen wir in Echternacherbrück an und wanderten im Anschluss nach Echternach rüber. Auf der Brücke über die Sauer war eine Baustelle, doch wir als Fußgänger konnten passieren. Auf dem Echternacher Marktplatz, vor dem Rathaus sattelten wir ab und Augu hielt Stellung. Wir drei anderen gingen in die Bäckerei und kauften zwei Baguettes. Danach ging es weiter auf dem „Müllertal trail“ in Richtung Berdorf. Zum Start ging es erst mal steil den Berg hoch. „Über den Berg…“. Auf halber Höhe stand eine Bank und lud uns ein, uns zu setzen und den wunderschönen Blick auf Echternach zu genießen. Außerdem hatten wir ja viel Zeit. Es ging weiter, vorbei an steilen Felswänden und viele Treppenstufen hoch und wieder runter. Auf bzw. vor einem besonders schönen und gemütlich erscheinenden Felsen zur rechten Seite unseres Weges ließen wir uns nieder und aßen Mittag. Jeder von uns bekam ein halbes Baguette und ein Stück Fleischwurst dazu. Weil Moritz Hunger hatte und wollte, dass es schnell ging, sangen wir nur „Bruder Jakob“.  Eine Stunde später ging es weiter.

Etwas später rutschte Elise auf EINEM Blatt auf. Es war Herbst…

Da wir von einer wanderlustigen Familie verfolgt wurden und ja, wie gesagt viel Zeit hatten, entschieden wir uns dazu, uns auf einen Baumstamm am Wegesrand zu setzten und etwas zu singen und die Familie an uns vorbei ziehen zu lassen. Der Plan ging leider nicht so ganz auf. Zuerst wurden wir von der Familie aus Bergisch Gladbach angesprochen, die uns freudestrahlend verkündete, ihr ältester Sohn sei auch mal bei den Pfadfindern gewesen. Danach hatten die Jungs nicht mehr so viel Lust, lange zu singen. Wir warteten noch etwas und gingen dann weiter, was zur Folge hatte, dass wir die Familie beim nächsten Anstieg wieder überholten. Bei unserer nächsten Trinkpause wurden wir dann wiederum überholt.

Irgendwann später hatten wir die Familie dann doch abgehängt. Schon um ca. 2 Uhr mittags erreichten wir unser Ziel, die Höhle. Moritz und Elise wurden nach Berdorf zum Wasserholen ausgesandt, wo sie von dem Mann, von dem sie Wasser bekamen erstmal gefragt wurden, ob sie mit ihren Flaschen schon einen Krieg mitgemacht hatten. Wenn man sich Moritz‘ verbeulte Flasche so anguckt, klingt das durchaus logisch. Als die beiden wiederkamen stellte Moritz beim Ausziehen seiner Juja fest, dass er seinen Halstuchknoten (mal wieder) verloren hatte. Daraufhin gingen die beiden noch einmal den Weg nach Berfdorf hin und zurück, jedoch ohne gewünschten Erfolg, woraufhin Moritz alle paar Minuten fragte: „Wisst ihr, was Scheiße ist?“, „Ja.“, „Mein Halstuchknoten ist weg“.

Wir entschieden uns dafür, nicht in der Höhle zu schlafen, sondern auf der Höhle in der Kothe (Zelt).

Nachdem wir gekocht hatten, legten wir uns zum Schlafen in die Kothe.

weitere Berichte:

Schwedengroßfahrt